Standort Altstätten

Beschreibung einzelner Bäume

Föhre/Kiefer 
Der Nadelwald hat eine wichtige Funktion als Schutzwald, unterstützt die Artenvielfalt und ist gern gesehen in Erholungsgebieten.
Verwendet wurde jeweils Sturmholz, dass vor ca. drei Jahren im Balgacher Wald umgeknickt ist. Im Stockbereich war der Stamm bereits hohl.

Eiche
Sehenswerter alter Torkel, aus einem riesigen Eichenstamm, bei der Burg Neu Altstätten.

Pappel
Sie ist ein beliebter Schattenspender in Parkanlagen und Alleen. Das verwendete Holz wurde aus einem gefällten Baum im Naturschutzgebiet Schwarzer Graben in Rebstein gewonnen.

Ulme: Seit 1975 ist sie epidemieartig durch eine aus dem ostasiatischem Raum importierte Pilzart vom Aussterben bedroht. Dieser Pilz wird durch den Borkenkäfer weiter verbreitet. Das verwendete Holz wurde aus einem abgestorbenen Baum am Binnenkanal entnommen.

Esche
Sie ist stark verbreitet in Auenwälder, welche früher im Rheintaler Schollenriet stark verbreitet waren. Die Esche ist nach der Buche die zweitwichtigste Laubbaumart. Ökologisch wie wirtschaftlich ist sie nicht zu ersetzen. Aber auch sie ist seit 2008 durch eine Pilzkrankheit aus dem ostasiatischem Raum vom Aussterben bedroht. Diese kann biologisch nicht bekämpft werden.
Das Holz für die Ausichtsfenster wurde aus einer Esche genommen, die aus Krankheitsgründen an der Rietach gefällt werden musste.

Apfelbaum
Hinweis auf das Verschwinden der ökologisch wichtigen Hochstamm- Obstbäume. Das Holz wurde aus einem 60-70 Jahre alten Apfelbaum gewonnen, der im Garten von Marc Girardelli stand.

Robinie
Sie gehört zu den invasiven Neophyten! Sie steht symbolisch für die Bekämpfung sämtlicher Neophyten im Rheintal, welche die heimische Artenvielfallt mehr und mehr verdrängt. Gefällt wurde die Robinie beim Schulhaus Schachen in Rebstein.

Wegmarke Altstätten
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