Standort Oberriet

Beschreibung einzelner Fenster

Sockel: Silberweide 
Die Silberweide wächst vorwiegend in Überflutungsgebieten in Ufergebüschen, Auenwäldern, Altwässern, Bächen oder Seen. Sie besiedelt als Pionierpflanze Gräben, Ufer von Restgewässern oder ehemalige Entnahmestellen von Sand, Kies, Ton und Lehm.

Unterstes Fenster Ulme: Windschutzstreifen
Die Windschutzstreifen haben im Rheintal eine wichtige Schutzfunktion vor Deflation und Austrocknen der Ackerflächen. Sie sind zugleich ökologische wichtige Rückzugsflächen für Kleinsäugetiere und diverse Vogelarten.

Zweites Fenster Lärche: Hoch Chapf mit Rebhang
Die «Räbstickel» wurden früher vorwiegend aus Lärchenholz gefertigt.
Am Hoch Chapf befindet sich eine Trockenwiese von nat. Bedeutung. Ein schöner Rundwanderweg führt durch die Reben und an der Zoologischen Station Eichberg vorbei.

Drittes Fenster Eiche: Montlinger Berg (monticulus-> kleiner Berg)
Die Eiche steht für Kraft, Beständigkeit und Kampf,.für den Montlinger Berg sicherlich zutreffend. Wurde er doch bereits 1000 v. Chr. von den Ur-Rätiern besiedelt. Trotz intensivem Steinabbau im Steinbruch Kolbenstein von 1860 -1956 für die Rheinregulierung, ist das Montlinger Bergli aus landschaftsästhetischer und kultureller Sicht bedeutend. Es soll mit einem Entwicklungskonzept zusätzlich aufgewertet werden.

Viertes Fenster Buche: Blattenberg mit Schloss Blatten
Die Buche dominiert nebst den überraschend vielen Eiben den Blattenberg welcher am imposanten Hirschensprung endet.

Fünftes Fenster Föhre: Semelenberg mit Höhlenburg Wichenstein
Der obere Semelenberg wird von Föhren geprägt.

Bild Windschutzstreifen
Bild Schloss Blatten