Standort Rebstein

Beschreibung einzelner Fenster

Sockel: Föhre 
Die Föhre verabschiedet sich wegen dem Klimawandel langsam aber sicher in höhere Lagen und wird durch Laubbäume wie Buche usw. ersetzt

Unterstes Fenster Föhre: Steinbruch Härdli Rebstein
Durch dieses Fenster können wir den durch Gebüsch und Bäume verdeckten Steinbruch nur noch schwach erkennen. 1782 wurde hier Sandstein für den Bau der reformierten Kirche Rebstein abgebaut. Zu dieser Zeit gehörte der Steinbruch der Stadt St. Gallen.

Zweites Fenster Tanne: Schrebergärten Rebstein - Balgach
Tanne ist das günstigste Bauholz für die kreativ unterschiedlichsten Lauben und Hütten der Schrebergärten. Diese Kleingärten dienen der Erholung und erfüllen eine wichtige soziale und kulturelle Funktion.

Drittes Fenster Buche: Burghügel Hardegg
Hier werden klimawandelbedingt die Nadelbäume vorwiegend von der Buche ersetzt. Die Steine der Burgruine Hardegg wurden 1782 vollstängig für den Bau der reformierten Kirche abtransportiert.

Viertes Fenster Esche: Biotop Eggeli
In den 70er Jahren wurde ein Teil des Tobelbachs in Röhren verlegt und die natürliche Mulde mit Bauschutt und sonstigem Abfall gefüllt. Heute finden wir auf diesem Schutthügel einen idyllischen Ort mit einem künstlichen Froschteich, der Richtung Tal durch hohe Eschen abgeschirmt wird.

Fünftes Fenster Pappel: Naturschutzgebiet Rietach/Obermäder
Das Holz dieses Fensters stammt aus diesem Naturschutzgebiet. Nach dem Lehmabbau entstand eine Mulde, die bis in die 70er Jahre als Schuttloch rege benutzt wurde. Abfall jeglicher Art wurde deponiert. Auf Grund seiner Lage und Ausdehnung besitzt das Gebiet grosses ökologisches Potential und bildet einen wichtigen Lebensraum für Vögel und Amphibien.

Bild Fenster Esche
Bild Fenster Föhre