KulturPreis - Goldiga Törgga & Grüana Törgga (ab 2019)

Am 9. November 2019 zeichnete die Rheintaler Kulturstiftung im Kinotheater Madlen in Heerbrugg den Rheintaler Autor, Regisseur und Theater-Produzent, Kuno Bont mit dem "Goldiga Törgga" aus. Neu wurde dieses Jahr zudem ein Nachwuchspreis vergeben. Der „Grüana Törgga“ ging an den Rheintaler Autor und Theaterregisseur Philippe Heule.

Strahlende Gesichter bei der Preisverleihung 2019: Philippe Heule und Kuno Bont mit Christa Köppel (Foto: Willi Keller)

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Der mit 15'000 Franken dotierte „Goldiga Törgga“ ist ein Anerkennungspreis für ausserordentliche Leistungen von Rheintaler Kulturschaffenden oder Künstlerinnen und Künstlern mit Rheintaler Wurzeln. Er wird von der Rheintaler Kulturstiftung vergeben, dieses Jahr bereits zum achten Mal. Gewürdigt werden mit dem Rheintaler Kulturpreis die Nachhaltigkeit des Schaffens, die überregionale Ausstrahlung, Mut und Innovationskraft. Maximal jedes zweite Jahr kann neu zusätzlich zum „Goldiga Törgga“ der „Grüana Törgga“ vergeben werden. Er ist die Auszeichnung der Kulturstiftung für junge, noch weniger etablierte Kulturschaffende und Künstler/innen mit Potential. Die Preissumme für den Nachwuchspreis beträgt 5'000 Franken.

Tradition braucht Innovation
Gleich zu Beginn des Abends und zwischen den einzelnen Programmpunkten zeigten Mario Borelli und seine Band ihr Können. Der in Lüchingen geborene Secondo präsentierte mit seiner fünfköpfigen Band sein Album «Respiro Libero». Der Cantautore und seine Band zeigten qualitativ hochwertigen, exakten und dennoch mit viel Herz gespielten Italo-Pop. Borelli hat alle Lieder zusammen mit seinem Gitarristen Saki Hatzigeorgiou selbst komponiert. Christa Köppel, Präsidentin der Rheintaler Kulturstiftung betonte in ihrer Einleitung, dass der vor acht Jahren ins Leben gerufene „Goldiga Törgga“ und seine ehrenvoller Abend eigentlich schon Tradition sei. „Doch Tradition braucht Innovation, deshalb haben wir neu den „Grüena Törgga“ für Nachwuchskünstler geschaffen. Denn die mit einem Geldbetrag verbundenen Anerkennungspreise sind, wie die letzten Jahre bewiesen haben, jeweils gute Investitionen in neue kulturelle Aktivitäten.“