Agglomerationsprogramm

Grenzüberschreitende Regionalentwicklung Rheintal

Das Vorarlberger und das St. Galler Rheintal setzen auf Zusammenarbeit. Ziel ist die langfristige Abstimmung und Optimierung der Siedlungs- und Landschaftsentwicklung sowie der Verkehrsinfrastruktur.

Im Rahmen seiner Agglomerationspolitik hat der Schweizer Bund, vertreten durch das Amt für Raumentwicklung (ARE), die Schweizer Kantone eingeladen, für ihre Ballungsräume so genannte Agglomerationsprogramme zu erarbeiten. Die Erarbeitung erfolgt gemeinsam durch die Kantone und die Gemeinden der Agglomeration. In grenznahen Räumen begrüßt der Schweizer Bund explizit den Einbezug der grenznahen ausländischen Regionen. Das Agglomerationsprogramm ist Vorbedingung und Grundlage des Schweizer Bundes für die Mitfinanzierung von Infrastrukturprojekten.

Gemeinsam mit dem Land Vorarlberg wurde das Agglomerationsprogramm Rheintal erarbeitet, wobei insbesondere auch die Erkenntnisse aus dem Leitbildprozess von Vision Rheintal eingeflossen sind. In einem Regierungsbeschluss hat das Land Vorarlberg seine Unterstützung des Agglomerationsprogramms bekundet und eine Willenserklärung zur grenzüberschreitenden Zusammenarbeit abgegeben. Analog dazu erfolgte ein Regierungsbeschluss des Kantons St. Gallen.

Das Stellungnahmeverfahren zum ARE-Prüfbericht des Agglomerationsprogrammes Rheintal bzw. zum Entwurf des Schweizer Bundesbeschlusses über die Freigabe der Mittel für die Agglomerationsprogramme ab 2015 läuft derzeit noch.

Gemeinsames Bild der Region Rheintal
Darüber hinaus braucht es Gefäße wie politische Denkateliers, Fachworkshops oder BürgerInnenräte, um den Prozess der Weiterentwicklung des Rheintals gemeinsam zu gestalten. Im Frühjahr 2013 hat auf politischer Ebene bereits das vierte Treffen der BürgermeisterInnen und GemeindepräsidentInnen des Rheintals stattgefunden. Zweck ist, die jeweils andere Seite besser kennenzulernen, sich über aktuelle Projekte auszutauschen und einen gesamthaften Blick auf das Rheintal zu werfen. Auch an den Grundlagen für eine regionale bzw. grenzüberschreitende Betrachtungsweise wird gearbeitet. So liefern die Rheintalkarten erstmalig grenzüberschreitende Analysen zu zentralen raumplanerischen Aspekten wie Bevölkerung, Pendler, Lebensmittelnahversorger, Siedlungsflächenreserven oder Flächenwidmungsplanung.

Medienmitteilung der Vereinsgründung vom 17.11.2016

   

 Medienmitteilung zweite Mitgliederversammlung Verein Agglomerationsprogramm Rheintal